top of page
Image by Zoe

mach es dir gemütlich

Willkommen im Raum der Impulse

vielleicht mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der Hand,
einem Moment der Ruhe im Herzen
und der Bereitschaft, dich von Worten berühren zu lassen,
die dich sanft nach innen führen

Jetzt. Immer Jetzt.

Aktualisiert: vor 3 Tagen



Raum und Zeit sind nicht die Grundlage unseres Seins, sondern die Bühne, auf der wir das Spiel von Vergessen und Erinnern inszenieren. Sie erscheinen fest und unveränderlich, aber in Wahrheit sind sie dehnbar und formbar. Albert Einstein zeigte, dass Raum und Zeit relativ und miteinander verwoben sind, abhängig von Beobachter und Bewegung. Wie Schopenhauer bereits erkannte, sind sie zudem Formen unseres Geistes und Kant betonte, dass sie Anschauungsformen sind, durch die wir die Welt erleben.

Wir glauben, in Raum und Zeit zu existieren, wir erleben jedoch nur eine Projektion. Sie sind nicht die Wahrheit, sondern Mittel, durch die wir uns erkennen. In ihrer Tiefe existiert jenseits von Zeit und Raum ein Zustand des „Jetzt“, oder des „immer-Jetzt“, der keinerlei Bewegung oder Veränderung kennt. Hier gibt es kein Morgen, oder eine Vergangenheit, nur das reine Sein. Um zu diesem Zustand zurückzukehren, betreten wir freiwillig den Zyklus der Wiederholung. Der Weg durch Raum und Zeit ist ein Pfad der Wiederkehr, auf dem wir immer wieder denselben Ursprung erfahren. Die östlichen Lehren, insbesondere Buddhismus und Hinduismus, beschreiben diesen Zyklus als Samsara: ein Lehrer, der uns vor die Wahl stellt, weiterhin in der Illusion der Trennung zu leben oder in die Einheit zurückzukehren. Raum und Zeit sind nur die Vorstellung von Trennung, sie existieren nicht unabhängig von unserem Bewusstsein, sondern werden durch uns erschaffen. Wenn wir erkennen, dass das Jetzt alles ist, was je war und je sein wird, endet die Vorstellung der Trennung.

Der Verstand, der in der Zeit lebt, kann das Jetzt nicht erfassen, nur das Bewusstsein kann berührt die Ewigkeit. Ein zeitgenössischer Inspirationsgeber, Robin Kaiser, erklärte in einigen seiner Interviews in etwa die Ansicht, dass jeder Schritt in die Zukunft, uns der Vergangenheit näher bringt – wie bei einem Flug, der irgendwann in den Osten führt, ohne die Richtung zu ändern. Jeder Schritt entfernt uns nicht nur weiter, sondern führt uns auch wieder näher zum Ausgangspunkt. Diese Vorstellung ist eng mit dem zyklischen Verständnis der Zeit im Buddhismus verbunden, das die Wiederkehr und die Verbundenheit aller Dinge betont.

Jede Handlung hinterlässt Spuren, die unser weiteres Leben beeinflussen, dies ist das Prinzip des Karmas. Jede Tat, jedes Wort und sogar jeder Gedanke erzeugt Konsequenzen, die nicht immer sofort sichtbar sind, aber dennoch die Bedingungen formen, unter denen wir zukünftig handeln und erleben. Das Leben verläuft dabei nicht linear, sondern als fortwährender Zyklus von Ursache und Wirkung und jede Erfahrung ruft neue Entscheidungen hervor, die wiederum neue Erfahrungen erschaffen.


Innerhalb dieses Zyklus lernen wir, wachsen wir und wiederholen Situationen, bis wir ihre tiefere Bedeutung erkennen.


Die Wiederkehr ähnlicher Erfahrungen oder Herausforderungen gibt uns die Möglichkeit, Muster zu erkennen, unsere Reaktionen zu verfeinern und unser Bewusstsein zu erweitern. Auf diese Weise ist das Leben ein ständiger Lernprozess, in dem jede Handlung eine Chance zur Einsicht und zur persönlichen Entwicklung bietet. Es gibt keinen endgültigen Endpunkt im Leben und das Ziel ist immer das Bewusstsein selbst: die Einsicht in die Zusammenhänge unseres Handelns und die Befreiung von unbewussten Mustern. Das Leben kann somit als ein fortlaufender Prozess verstanden werden, in dem wir durch unsere Handlungen und Erfahrungen reifen, bis wir schließlich das Prinzip von Ursache und Wirkung durchschauen und innerlich frei werden.


Der Versuch, das Vergangene zu bewahren, ist ein Kampf gegen den gegenwärtigen Moment. Immer dann wenn wir ständig versuchen, festzuhalten, an das was war, ob schön oder schmerzhaft, dann sind wir nicht wirklich im Jetzt. Wir kämpfen gegen das, was gerade ist, weil wir Vergangenes festhalten oder korrigieren wollen.


Vielleicht hattest du eine schöne Beziehung, die zu Ende ging. Wenn du innerlich immer noch daran festhältst, kannst du den gegenwärtigen Moment nicht frei erleben und so bist du im Widerstand mit dem Jetzt. Etwas in dir lebt von der erdachten Vergangenheit und ein Teil in dir zieht seine Identität aus der Vergangenheit aber diese Vergangenheit ist nicht mehr da – sie ist gedacht und nicht wirklich.


Und genauso verhält es sich mit der Liebe. Liebe entzieht sich der Zeit, jeder Dauer, jeder Vorstellung eines langsamen Wachsens innerhalb einer gemeinsamen Geschichte. Sie folgt keiner zeitlichen Ordnung oder Abfolge und keinem inneren Maß von Entwicklung. Liebe ist Gegenwart, reines Erscheinen im Jetzt, unmittelbares Sein. Und doch tragen wir Bilder in uns, Erinnerungen an Erfahrungen, in denen sich Liebe scheinbar über Zeit entfaltet hat. Aus diesen inneren Spuren formen sich Erwartungen, die sich über den gegenwärtigen Moment legen und ihn einfärben.


Wer erlebt hat, dass Liebe sich erst mit der Zeit öffnet, beginnt, genau darin ihre Bedingung zu sehen.


Ein Warten entsteht, ein Vergleichen, ein inneres Abgleichen mit dem, was einst war. Währenddessen bleibt das Gegenwärtige unberührt, verhüllt von der Vergangenheit, überlagert von dem, was bereits erfahren wurde.


So kann Liebe gegenwärtig sein und dennoch unerkannt bleiben.


Der Blick haftet am Gewesenen, folgt vertrauten Mustern, bewegt sich entlang alter Empfindungen, während das Lebendige im Jetzt still daneben steht. Die Gegenwart verliert ihre Tiefe, ihre Weite, ihre Unmittelbarkeit – und mit ihr die Möglichkeit wirklicher Begegnung.

Eine Verbindung, die im Jetzt nicht betreten wird, bleibt in der Wiederholung verhaftet, kreist um Bekanntes, bewegt sich innerhalb bereits geformter Räume.


Liebe verlangt keine Zeit, sie verlangt Gegenwärtigkeit, ein offenes Sein, ein Einlassen auf das, was sich zeigt, ohne Vergleich, Einordnung odser Rückgriff auf das Vergangene. Sie ist ein inneres Einverständnis, ein Erkennen, ein Geschehenlassen dessen, was sich weder herstellen noch festhalten lässt und doch unausweichlich ist, sobald es berührt wird. Denn in der Tiefe deines Seins bist du nicht jemand, der Liebe erfährt. Du bist das, was liebt. Und das, was du bist, ist Gegenwart.


Der Weg findet in der inneren Transformation statt. Wir sind multidimensionale Wesen, eingebettet in ein unendliches Universum, in dem alles, was existiert, gleichzeitig auf unzähligen Schwingungsebenen existiert. Jede Ebene spiegelt eine Variation unseres Selbst wider und eröffnet eine eigene Dimension der Wahrnehmung und Erfahrung. Wir existieren nicht nur als physisches, sichtbares Ich, sondern unser Selbst entfaltet sich auf mehreren Ebenen: mental, emotional, energetisch, spirituell und darüber hinaus. Jede dieser Ebenen ist eine eigene „Variante“ unseres Selbst und offenbart unterschiedliche Aspekte, Potenziale und Qualitäten, die auf der physischen Ebene nicht immer sichtbar sind. Unser emotionales Selbst kann auf tieferen Ebenen Freude, Angst oder Sehnsucht erfahren, die im Alltag oft verborgen bleiben. Unser höheres, spirituelles Selbst hingegen hat Zugang zu Einsichten, die unser rationales Bewusstsein noch nicht erfassen kann. Jede Ebene eröffnet dabei eine eigene Art, die Realität zu erleben. Auf der körperlichen Ebene begegnen wir materiellen, sinnlich erfahrbaren Dingen. Auf höheren Ebenen erleben wir Inspiration, Verbundenheit, Einsicht oder kreative Intuition. Je feiner die Ebene, desto subtiler und umfassender wird unsere Wahrnehmung der Welt.


Immer dann wenn du eine kreative Idee oder ein tiefes Gefühl von Verbundenheit hast kann das als Ausdruck dieser höheren Ebenen verstanden werden – sie wirken, ohne dass wir genau wissen, woher sie kommen. In diesen Ebenen lösen sich die Grenzen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf: Alles existiert simultan und untrennbar miteinander verflochten, wie ein unendliches Gewebe von Möglichkeiten. Ein Moment der Intuition kann uns Einsichten aus Erfahrungen geben, die wir noch nicht gemacht haben, oder alte Erlebnisse in einem neuen Licht erscheinen lassen. Unsere Wahrnehmung ist auf die Dichte des irdischen Bewusstseins begrenzt, doch durch inneres Erwachen, können wir diese Ebenen wieder bewusst betreten. In einem Moment tiefer Meditation können wir das Gefühl erleben, dass wir gleichzeitig Teil des eigenen Körpers und zugleich weit über ihn hinaus verbunden ist, mit allem, was existiert.

Ein Sonnenuntergang kann uns zum Beispiel gleichzeitig an die Vergangenheit erinnern, im gegenwärtigen Moment berühren und eine Vision für die Zukunft inspirieren. Was wir als Unterschied oder Abgrenzung wahrnehmen, ist in Wahrheit nur ein Spiegel der Einheit, die wir in unserer Tiefe immer schon sind.


Die Vergangenheit lebt nur in der Erinnerung. Wer sie bewusst loslässt, findet Zugang zur unbegrenzten Gegenwart, in der alles gleichzeitig existiert und alles möglich ist. Im Jetzt gibt es keinen Raum für Illusionen, nur den Moment der reinen Gegenwart. Alles, was wir Vergangenheit oder Zukunft nennen, existiert nur in Gedanken und Zeit, so wie wir sie gewöhnlich erleben, verschmilzt, sobald wir aufhören, in Erinnerungen oder Erwartungen gefangen zu sein. Vergebung ist ein Schlüssel zu dieser Freiheit und immer dann wenn wir alte Verletzungen, Schuldgefühle oder Groll loslassen, schließen wir Frieden mit der Vergangenheit. Ohne diesen inneren Frieden bleibt unser Geist in einer endlosen Wiederholung von Geschichten gefangen, die Zeit am Leben halten. Sobald wir verzeihen und urteilsfrei akzeptieren, was war, verschmilzt auch die Illusion einer fortlaufenden Zeit. Die Vergangenheit verliert ihre Macht, die Zukunft ihre Begrenzung und wir betreten einen Zustand, in dem alles gleichzeitig existiert nämlich, das unendliche ewige Jetzt. Das Ende der Zeit ist das Ende der Illusion, dass Zeit etwas anderes sei als der ewige Moment.

Das, was du wirklich bist, kennt weder Raum noch Zeit. Du bist das Eine, unendliche Sein und alles, was du erlebst, ist eine Welle im unendlichen Ozean deines Bewusstseins. Die Formen mögen kommen und gehen, aber die Essenz bleibt unverändert. Wenn wir aufhören, uns mit der flüchtigen Oberfläche zu identifizieren, mit Gedanken und Gefühlen, mit Rollen oder Erinnerungen, treten wir in die zeitlose Gegenwart ein, in der das Leben weder von der Vergangenheit bestimmt noch von der Zukunft begrenzt wird.

In der Gegenwart ist Angst nicht präsent, weil Angst immer aus Gedanken über die Vergangenheit oder die Zukunft entsteht und aus der Vorstellung von Verlust, Bedrohung oder Mangel. Wer vollständig geistesgegenwärtig ist, lebt im Moment und in diesem Zustand gibt es auch keine Sorgen mehr, keine Befürchtungen und Probleme, denn sie existieren nur in der Vorstellung und nicht im direkten Erleben des Jetzt. Die Begrenzungen, die Zeit, mit sich bringen wie zum Beispiel Alter, Verlust oder Tod, lösen sich komplett auf, wenn wir erkennen, dass unser wahres Selbst nicht der Körper ist. Der Körper verändert sich ständig klar, er altert oder erkrankt – doch das, was wir in seiner Essenz sind, ist davon unberührt.


Bewusstsein kann nicht sterben, es nimmt nur unterschiedliche Formen an, wie Wasser, das in verschiedene Gefäße fließt, die Form mag wechseln, doch das Wasser selbst bleibt dasselbe.


Diese Erkenntnis – dass du kein Körper bist, dass du jenseits von Geburt und Tod existierst – ist der Schlüssel zur Auflösung von Zeit und Angst. In der Tiefe dieser Erfahrung lösen sich auch die Identifikationmit Rollen, mit Besitz und Erfolgen oder Misserfolgen auf. Alles,was bisher Angst erzeugt hat, verliert seine Macht, weil wir dann erkennen, dass das was wir sind, niemals wirklich von Zeit oderRaum abhängig war.

Immer dann, wenn wir Tätigkeiten nachgehen, die uns zu unserem wahren Selbst führen, die uns aus den selbstgeschaffenen Käfig unserer Gedanken und Sorgen befreien, erleben wir tiefes Glück. Besonders dann, wenn wir vollkommen im Moment aufgegangen sind, erleben wir diesen Flow. In diesen Augenblicken löst sich das Gefühl der Zeit auf und wir spüren weder Vergangenheit noch Zukunft, sondern nur das unendliche Jetzt. Die Freude kommt aus der reinen Gegenwart, aus dem Erkennen unseres wahren Seins. Zeit kann nur vergehen, wenn wir an unserem individuellen Dasein klammern, in der Erfahrung des Flows gibt es kein Vergehen, sondern nur die Gegenwart, in der wir sind.


Wenn du vollkommen im Jetzt bist, ohne die Linse der Vergangenheit, hat dieser „Teil in dir“ keine Grundlage mehr. Er „stirbt“, weil er auf Gedanken über das Gestern angewiesen ist und in der reinen Gegenwart gibt es keine Geschichte, sondern nur Wahrnehmung und das Ego kann in dieser Klarheit nicht bestehen. Das Ego liebt Gedanken wie:


„warum ist das passiert?“

„wieso hat er/sie mich verlassen?“

„was, wenn ich damals anders entschieden hätte?“


... und so weiter. Diese Gedankenschleifen halten dich psychologisch in der Vergangenheit gefangen und verhindern inneres Wachstum. Wenn du innerlich ständig dieselben Muster denkst und fühlst, ziehst du laut Resonanzprinzip ähnliche Erfahrungen wieder an, weil du dich energetisch auf dieselbe Frequenz einschwingst. Du bist z. B. innerlich immer noch in „ich bin nicht genug“ – und ziehst Partner oder Situationen an, die genau das bestätigen. Zeit ist nichts anderes als ein Problemerzeuger für das, was – wenn es zeitlos betrachtet wird – kein Problem ist. Probleme existieren meist nicht im Jetzt, sondern im Denken über Zeit:


„was war?“ – ist immer Vergangenheit

„was wird sein?“ – ist Zukunft


Wenn du aus dem Zeitdenken aussteigst und ganz präsent bist, dann erkennst du, dass im jetzigen Moment kein echtes Problem gibt. Wenn du an der Vergangenheit festhältst, verlierst du die Kraft des Jetzt und wenn du völlig präsent bist, bist du freit. Grübeln hält dich in alten Mustern und du wiederholst sie unbewusst. Zeitdenken erschafft Probleme, die im zeitlosen Jetzt oft gar nicht existieren, weil alle Probleme sind entweder Erinnerungen an vergangene Schwierigkeiten oder Vorstellungen von bevorstehenden Problemen. Diese existieren nur im Geist und können verändert werden, sobald die Unverbindlichkeit der Vergangenheit erkannt wird.


Wir leben mit der ständigen Vorstellung, dass wir die Dinge im Griff haben müssen, was uns unbewusst in eine Zukunftsangst führt, die uns an einem Zustand des Vertrauens hindert. Planung kann ohne Zweifel sinnvoll sein, doch wenn Planung zur Ersatzhandlung für inneres Vertrauen wird, dann nehmen wir uns die Möglichkeit, die Gegenwart in ihrer Fülle zu erleben. Wenn der Verstand ständig mit dem „was kommt als Nächstes?“ beschäftigt ist, verlieren wir den Kontakt mit dem was gerade jetzt ist. Diese ständige Zukunftsorientierung erzeugt Spannung und Angst, weil sie uns davon abhält, das Leben so zu nehmen, wie es im Moment kommt. Das Leben hat seine eigene Intelligenz, die oft viel tiefer und klarer ist, als wir es je in unserer Planung erfassen könnten. Wenn wir loslassen und dem Moment erlauben, sich zu entfalten, erfahren wir die Kraft des Lebens, die in der Akzeptanz und im Vertrauen liegt.


In Wahrheit ist die Zukunft bereits da, im Moment des Hier und Jetzt. Was wir als Zukunft wahrnehmen, ist an sich die Fortsetzung dessen, was wir in diesem Moment erschaffen. Unsere Zukunft ist von der Energie bestimmt, die wir in den gegenwärtigen Moment investieren. Und deshalb ist es so wertvoll, wenn wir uns vollständig dem Jetzt hingeben und das Vertrauen in den Fluss des Lebens zulassen. Nur im Jetzt können wir aus der Zeitkonstruktion aussteigen.


Vergangenheit = Erinnerung.

Zukunft = Vorstellung.


Das Jetzt ist das Einzige, was wirklich erfahrbar ist. Wenn du vollständig im Jetzt bist, fällt die Zeitkonstruktion weg und dann gibt es:


keine Schuld mehr – Vergangenheit,

keine Angst mehr – Zukunft,

sondern nur: Bewusstsein, Präsenz und Klarheit.


Wer dem Moment seine volle Aufmerksamkeit schenkt, erkennt, dass alles bereits im Hier und Jetzt vorhanden ist. In diesem heiligen Augenblick wird jeder Gedanke an Mangel in einen Gedanken der Vollkommenheit verwandelt und wir erleben, dass alles, was wir suchen, ob Frieden, Erfüllung oder Liebe, bereits da ist, in der Tiefe des Augenblicks. Alle Trennungen, die der Geist je erschaffen hat, sei es von anderen Menschen, von uns selbst oder von der Welt, werden im reinen Jetzt geheilt. Das Jetzt ist die Gesamtheit aller Zeit und alle vergangenene Momente existieren in ihm und alle zukünftigen Möglichkeiten sind in ihm enthalten. In diesem Augenblick liegt die vollständige Vollständigkeit, das Sein und die Energie, die das gesamte Universum durchzieht.


Ewigkeit ist Zeitlosigkeit und Bewusstsein ist sofort möglich. Es braucht kein langes Warten, es ist wie ein Umschalten der Wahrnehmung, vom Denken zur reinen Präsenz. Dein wahres Wesen – Bewusstsein selbst, ist unendlich und ewig. Du bist schon mit Ewigkeit verbunden, du warst es immer. Nur das Denken trennt dich davon, nicht die Wahrheit.


Ewigkeit ist nicht später – sie ist jetzt.

Du brauchst Zeit, um Dinge zu tun –

aber keine Zeit, um zu sein und um zu lieben.

 
 
 

Kommentare


wenn etwas durch dich fließen möchte

Dieser Raum ist frei entstanden – aus dem, was durch mich fließen wollte. Wenn dich diese Worte berühren, dich begleiten oder erinnern und du etwas zurückfließen lassen möchtest, bist du hier eingeladen. Jede Form der Unterstützung trägt dazu bei, diesen Raum lebendig zu halten und weitere Erfahrungsräume entstehen zu lassen. Wenn etwas durch dich fließen möchte, darf es hier seinen Weg finden.

 

bottom of page