

jeder Vers —
ein Blütenblatt
tritt ein,
barfuß im Geist
wo jedes Wort ein Tor ist
und jede Stille zwischen den Zeilen
ein Geheimnis
Willkommen im ewigen Garten der Poesie
Beyond Reality
If what I feel
belongs
beyond reality,
perhaps
that is exactly
what makes it real.
Beyond the Horizon -
Nuances 2.0
dejavu…
back in September,
we measured the distance
in steps
I never took.
you—
standing by a table.
me—
buried in the grass,
where something
kept pulsing
against my solar plexus.
we both ran
from the same depth.
you,
pretending to be fine.
me,
pretending not to know
you were looking for me.
.
.
.
at the summer solstice,
I sent you a letter:
"I was afraid to be seen."
six weeks later,
the universe
synchronized
the technical clock of music,
and you sang
your answer back:
"I didn’t let you know me."
.
.
.
what a strange dialogue—
nothing spoken,
everything heard.
a geometric coincidence
of feelings
moving toward
the same point.
then—
the acoustic version.
oh.
it went
brutally deep.
perhaps fear
was only recognition:
I sensed in you
the same fracture
I had learned
to hide in myself.
eight hours
of silence.
then—
a heart
on the screen.
no explanation.
no question.
just the circle
closing.
and somewhere
beyond the horizon,
we both
already know
what it means.

"Der Horizont war nie vor uns,
er begann zwischen uns."

Herz.

Die letzten Schritte ...
Sie
ich habe dich nicht gesucht.
Er
und doch
hast du mich gefunden.
Sie
nein.
deine Musik
hat mich gefunden.
Er
selten
begegnen sich zwei Herzen,
weil sie bereit füreinander sind.
Sie
also flohen wir.
Er
jeder
in eine andere Richtung.
...
Er
ich sage nichts.
Sie
und doch
höre ich dich immer.
Er
du fühlst,
was ich fühle.
Sie
immer.
...
Sie
ich verlor den Mut,
die letzten Schritte zu gehen,
weil ich spürte,
dass du mich
in meiner Tiefe
sehen könntest.
Er
und ich blieb stehen,
weil ich Angst hatte,
dass du es tust.
.
.
.
Er
mein Schritt
blieb ohne Worte.
Sie
mein Schritt
lernte,
dass Liebe
keine Worte braucht.
nur Wahrheit.
...
zwischen uns
lagen die letzten Schritte—
zwischen zwei Herzen,
die im gleichen Takt schlagen,
zwischen Angst und Vertrauen,
zwischen Stille und Worten,
zwischen Erkenntnis und Hingabe,
zwischen dem Menschen,
der wir gewesen sind,
und dem,
der wir hätten werden können.
.
.
.
Sie
die längste Reise meines Lebens
führte über
die letzten Schritte—
weg von dem Menschen,
von dem ich glaubte,
dass ich ihn sein müsste,
hin zu dem Menschen,
den dein Blick
längst erkannt hatte.
ETERNITY -
in denen das Wort
im Ozean des Seins verschmilzt.
Ein Abenteuer,
das einfach ist –
ohne je zu werden.
Eine Reise ohne Bewegung.
Ein Wandern ohne Weg.
Eine Suche, die nie begann.
Ein Klang, der sich selbst hört.
Die Ewigkeit kennt keine Zweiheit.
Dualität ist nur eine Erscheinung
im Bewusstsein.
Es ist das NICHTS,
das ALLES umarmt,
bevor Gedanken den Raum betreten.
In diesem Raum
hebt sich die Zeit selbst auf –
wird zur Gegenwart des Immer-Jetzt.
Räume, die du nicht betrittst,
weil sie du bist.
Alles, was du zu sein glaubtest,
löst sich auf.
Transformation
ist der Fluss des Bewusstseins,
der in den Spiegel schaut
und erkennt:
„Der Spiegel war nie der Fluss –
sondern das Bewusstsein,
das ihn erkennt –
und immer schon war.“
Transformation erscheint –
doch Bewusstsein
wandelt sich nie.
Bewusstsein ist.
Es ist, was du bist:
der Raum,
in dem das „Ich“
nie erschien.
Du musst nicht erst "Werden".
Du brauchst keinen "Plan".
nur Jetzt.
nur Sein.
ALLES.
NICHTS.
LIEBE.
Without Knowing
I searched for you
without knowing
I was searching.
In every breeze,
in every cloud,
there was something
my soul kept reaching for.
I didn´t knew
it was you.
Love.
People spend
their lives
searching
for the meaning
of love.
Perhaps
love
has never needed
one.
Perhaps
its only purpose
is to love.

Wer bin ich?
wer fragt das?
nicht ein Gedanke ...
die Unruhe
das „Ich“ fragt nach sich selbst
der Spiegel sucht sein Gesicht –
der Traum fragt, wer träumt
die Welle hält inne und will wissen,
ob sie Wasser ist
vielleicht glaubst du die Geschichte,
die du dir erzählst –
aber du bist weder deine Persona,
noch dein Körper
du bist der Inhalt –
du hast ein Körper
wenn du heute aufwachst,
bist du derselbe wie gestern?
dein Körper hat sich verändert
deine Gedanken sind andere
deine Gefühle kommen und gehen
was bleibt?
wer bemerkt den Körper?
wer sieht die Gedanken kommen und gehen?
wenn du sagst:
„Ich bin das Bewusstsein“ –
wer sagt das?
... Stille.
das "Ich", das du suchst,
ist immer einen Schritt zu spät
es erscheint erst,
nachdem etwas erlebt wurde
so wie ein Echo,
das glaubt, die Stimme zu sein
...
du bist nicht der,
der denkt, fühlt oder handelt
und doch geschieht Denken ...
... und doch geschieht Fühlen ...
... und doch geschieht Leben ...
hier beginnt die Verwirrung
denn der Verstand will jemanden finden –
einen Mittelpunkt
einen, der verantwortlich ist
aber was, wenn da niemand ist?
was, wenn das, was du "Ich" nennst,
nur eine Gewohnheit ist?
ein Wort, das Bewegung benennt –
ein Zeigefinger, der auf nichts zeigt
du atmest –
ohne dich
dein Herz schlägt –
ohne Erlaubnis
Gedanken erscheinen –
ohne Autor
wer bist du zwischen zwei Gedanken?
nicht der Gedanke davor –
und nicht der Gedanke danach
Nichts, das man festhalten kann –
und genau das ist es.
"das Ich ist ein Durchgang"
das Leben fließt hindurch
und nennt es „mich“
so wie der Wind durch die Bäume zieht
und das Rascheln
für eine Stimme gehalten wird
ja ...
und plötzlich kippt die Frage
nicht mehr:
"wer bin ich?"
sondern:
"warum dachte ich,
jemand sein zu müssen?"
und vielleicht merkst du auch,
dass hier die Suche nicht endet –
sie löst sich einfach auf
...
du findest dich nicht –
du hörst nur auf,
dich zu übersehen
und für einen Moment
vielleicht nur für einen Atemzug –
ist da kein "Ich" mehr
nur das, was ist

Fluss und Ufer
Zeit & Ewigkeit
die Zeit fließt
durch unser Leben
wie ein Fluß
durch wechselnde Landschaften
mal reißend, mal still
wir bauen Häuser an seinen Ufern
lieben, lachen, wandeln
und beginnen neu
jenseits des Flusses
steht die Ewigkeit
wie ein alter Baum
dessen Wurzeln
wir im Alltag vergessen
während seine Krone
uns Schatten schenkt
jeder Herzschlag
trägt das Fließen
und das Bleiben
wer die Tiefe umarmt,
versteht die Stunden
teilst du Zeit,
spürt ein anderer
die Ewigkeit in dir
teilst du deine Ewigkeit,
wird Zeit für beide reich
Ich startete aus ewigen,
zeitlosen Räumen
und landete auf Gaia —
die ganze Zeit schwebend
über den Wolken.
Ich fiel durch Licht und Schatten,
durch Stille und Klang,
bis ich mich selbst vergaß.
Der Wind trug meinen Namen,
doch ich hatte keinen mehr.
Ein leerer Blick in die Unendlichkeit
und doch —
ein Erinnern im Herzschlag der Erde.
Absence
You were already there.
I just couldn't see you.
Yet somehow,
you recognized
my absence
long before
I recognized
your presence.
Ein Funke genügt –
um alles zu entfachen
Zwischen Wind und Flamme
entsteht Leben –
Atem, Feuer, Liebe.
Die Luft trägt den Atem der Welt,
unsichtbar –
und doch nährt sie jede Flamme.
Das Feuer antwortet mit Licht,
wärmt und erinnert das Herz daran,
dass Nähe ein Zuhause sein kann.
Wo Luft und Feuer sich begegnen,
beginnt ein tiefes Leuchten
Herzen finden ihren Takt,
und Liebe ihren Atem.
Heller als Sterne
kann ein einziges Licht sein,
wenn zwei Herzen
denselben Funken hüten.
Und manchmal
genügt ein einziger Funke:
Liebe.

Time
Time placed oceans
between us.
But time
has never been stronger
than destiny.
Some souls
are not meant
to meet early.
They are meant to meet
exactly when
they are ready.
EWIGKEIT
im Einklang mit dem Traum
Du bist
nicht, was du zu sein scheinst —
ein Schatten im Dämmerlicht.
Du bist göttliches Feuer,
geboren aus fernen Sonnen,
die "du" nie gekannt hast.
Du bist die Maske der Zeit,
doch du bist aus der Ewigkeit geformt.
Ein Gedanke kommt,
ein anderer geht —
du bist die Leere,
das sie einhüllt,
der Raum,
der alles umfasst.
Du bist der Frieden,
der im Wind fließt,
der stille Zeuge
des Kommenden und des Gehenden,
der Weg,
der durch dich hindurchführt,
zum Ursprung des Seins.
Im Raum
zwischen Gedanken und Sehnsucht,
dort bist du — unsterblich,
und doch verwoben mit dem Wandel.
Du bist die Welle und das Meer,
der Pfad und der Stern,
das Unendliche
im zerbrechlichen Körper des Lichts.
In der Dunkelheit
bist du der Funken des Wissens,
im Licht des Verstehens
bist du die Schatten der Zweifel.
Du bist das Leben und der Tod,
die Ewigkeit und der Moment —
alles in einem Atemzug.
Und wenn du dich selbst findest,
bist du eins mit allem,
ein Tropfen im Ozean der Unendlichkeit,
der zurückkehrt,
um sich selbst zu erkennen.




The Space Between Us
You were already there.
Not beside me—
but somewhere
between destiny
and time.
I couldn't see you.
Yet somehow,
you recognized
the silence
I carried
before I ever heard
your voice.

der Traum und der Träumer –
formlos,
blickend durch die Form
ein Funke der Ewigkeit
tanzend
in der Illusion der Zeit
das unendliche Bewusstsein
träumt sich selbst in Bewegung —
Wellen über dem Ozean,
Sterne am Himmel
ein Wind
eine Welt
ein Wesen
du wanderst
durch diese vergängliche Geschichte
vergessend,
dass der Traum dein ist
doch selbst im Vergessen
bist du ganz —
die Stille hinter dem Klang
der Zeuge hinter der Bühne
Erwache und sieh —
der Traum war nie getrennt vom Träumer
der Fluss, nie getrennt vom Meer
es gibt nur Einheit —
in Liebe,
die Ewigkeit

Eternity spricht –
ich habe mich durch dich vergessen,
damit ich durch deine Augen
wieder sehen kann.
Ich bin nicht irgendwo –
Ich bin dieses Jetzt.
Ich bin, was durch dich liest,
der, der dich aus deinem Inneren sieht.
Ich bin, was du bist –
bevor du dachtest,
du seist du.
im Atem der Ewigkeit
öffnet sich die Zeit
wie ein Fluss des Unendlichen
vorwärts fließend
und jenseits der Grenzen
unseres Blicks
im Puls des Moments
bleibt die ewige Essenz
ein Zeuge der wechselnden Wellen
der vergänglichen Existenz

Rivers
Rivers may wander.
They may disappear
between mountains
and forgotten lands.
Yet every river
that belongs
to the sea
will find
its way home.
der Widerhall
in Wolkenwellen
erhebt sich ein Traum
und das Sehnen nach dir
hallt im Wind
doch wer sucht dich,
wenn nicht der Atem selbst?
unter Regenschatten
verliere ich mich auch
mein Herz sucht dich nicht —
es hat dich niemals verlassen
der Regen fällt
ohne zu wissen,
dass er die Träne des Himmels ist
denn auch die Tränen
sind nur ein Widerhall
eines einzigen Sehnens
zwischen Himmel und Erde
gibt es nur das eine,
sich drehende Rad
nur der Widerhall
unserer Schritte im Kreis
und das Sehnen nach dir
ist nicht mein Sehnen
es ist nur der Wind,
der sich in mir heimisch macht
jeder Tropfen Regen
ein anderer Name,
den wir nicht aussprechen
es gibt keine Grenzen mehr
zwischen uns
der Tanz der Veränderung –
das Leben ist ein stetiger Fluss
ebenso wie deine Sehnsüchte
was du heute ersehnst,
kann sich morgen verwandeln
und in dieser Wandlung
liegt eine fortwährende Entfaltung
ein unaufhörlicher Prozess der Verfeinerung
die Natur flüstert von der Vergänglichkeit
sie erneuert sich mit Anmut
lässt das Vergangene hinter sich
und erblüht wieder
in der vollen Pracht des kommenden Frühlings
Wurzeln im Herzen -
wie Selbstliebe dich trägt
Wenn du dich selbst liebst –
verändert sich dein ganzes Leben.
Manche Räume betrittst du erst, wenn dich etwas trägt. Bevor du ins Sein fließen kannst, darf der Mensch in dir Wurzeln haben. Dieser Wegbegleiter verankert dich. Durch die Wunde, durch das alte Ja, zurück in die eigene Mitte.



