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mach es dir gemütlich

Willkommen im Raum der Impulse

vielleicht mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der Hand,
einem Moment der Ruhe im Herzen
und der Bereitschaft, dich von Worten berühren zu lassen,
die dich sanft nach innen führen

Jenseits von Ich und Werden

  • Autorenbild: Andreea
    Andreea
  • vor 12 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit


ist ein Auszug aus meinem Buch Eternity Erfahrungsräume. Er öffnet einen Raum, in dem das gewohnte Denken langsam zur Ruhe kommen darf. Einen Raum, in dem keine Richtung mehr gefragt ist und keine Identität verteidigt werden muss.

Die Worte, die folgen, wollen nichts lehren. Sie sind eher ein Zeigen, ein leises Berühren jener Stille, die immer schon da ist – vor jedem Gedanken und vor jeder Geschichte über ein „Ich“. Sie sprechen aus einer Ebene, in der Sein einfach ist, in der Bewusstsein sich nicht als etwas erkennt, sondern als das, worin alles erscheint.

Vielleicht liest du diesen Text mit einer inneren Offenheit. Vielleicht berührt er etwas, das sich nicht benennen lässt – einen Raum hinter den Worten, in dem keine Frage mehr gestellt werden muss. Dort, wo nichts gesucht wird und doch alles gegenwärtig ist.

Was folgt, ist ein Innehalten, ein Lauschen und vielleicht ein Wiedererkennen dessen, was immer war.




Jenseits von Ich und Werden

die stille Wahrheit


da ist ein Raum

grenzenlos weit und unaussprechlich still


Nichts bewegt sich –

und doch geschieht Alles


kein Ich schaut

und doch ist alles gesehen

alles erkannt


Bewusstsein.


kein Weg führt dorthin

denn da ist kein „wohin“

was gesehen wird, ist das, was sieht


Stille –

ohne Gegensatz

Gegenwärtigkeit, frei von Zeit


da ist kein Tun –

nur das, was ist


was du bist

zeigt sich nicht als etwas

sondern als das, woraus alles hervorgeht


du musst nichts suchen

schon da

schon immer


wenn Gedanken kommen –

sie erscheinen

wenn Gefühle aufsteigen –

sie leuchten

nichts bleibt stehen

doch alles ist vollkommen


spürst du den Klang hinter allen Klängen?

die Weite, in der alles auftaucht

ohne je zu erscheinen?


siehst du

wie der Atem geschieht

wie Sehen geschieht

wie Sein geschieht –

ohne Absicht?


frage dich nicht

verstehe nichts

sei einfach


hier, wo keine Richtung ruft

zeigt sich, was nie verborgen war


diese Stille spricht nicht –

jede Wahrheit ist in ihr enthalten


dieses Sehen denkt nicht –

und doch ist alles erkannt


was bleibt

ist das, woraus alles sich zeigt

ohne sich je zu verlieren


wenn du jetzt schaust

ohne zu greifen

wenn du bist

ohne dich zu meinen –

dann offenbart sich:


da war nie etwas anderes

da war nie ein Zweites

nur das Eine Bewusstsein – in allem

als Alles. Nichts. Liebe.




Der Ruf des Unendlichen 


      Es gibt keine Reise, die dich zu dir selbst führt  

      denn du bist bereits das, wonach du suchst.


Es ist nur der Schleier der Vorstellung,

der ständige Drang, etwas zu werden

der dich von dem trennt, was du bist.


Die Idee eines „Weges“ ist der Traum der Trennung.

Der Traum, der uns glauben lässt, wir seien getrennt.

Der Traum von Zeit und Identität

er erschafft das Gefühl der Getrenntheit,

das Verlangen, „etwas anderes“ zu sein.


Und mitten in diesem Traum 

erwachst du, aus der Tiefe deines Seins

dort, wo die Ewigkeit verweilt.

Es ist der Moment, in dem du beginnst,

die Schleier der Illusion zu durchdringen.


Dies ist der Ruf, den du vielleicht vernommen hast

als Empfindung oder als eine subtile Ahnung,

dass es mehr gibt, die aus der Tiefe deiner Seele emporsteigt.


„Eternity“  ist kein Ziel.

Es ist die Wirklichkeit jenseits von Werden und Vergehen.


Es ist der ewige Moment, in dem alles geschieht

und doch nichts geschieht.

Es ist das, was bleibt, wenn alle Konzepte verschmelzen.


Was du „Ich“ nennst, ist eine Bewegung im Bewusstsein

ein Gedanke, der glaubt, getrennt zu sein.

Doch in Wahrheit ist da nur Bewusstsein.


Alles. Nichts. Liebe.

Dies ist der direkte Geschmack des Seins.


Wenn alle Namen fallen,

wenn du nichts mehr festhältst,

nicht einmal die Vorstellung, etwas erreichen zu müssen –

dann, in dieser Stille, wirst du es vielleicht hören:

den Ruf des Unendlichen.


So sanft, so leise –

dass nur ein offenes Herz ihn wahrnehmen kann.

Bewusstsein „erwacht“ nicht durch Anstrengung,

es „erwacht“, wenn der Traum der Trennung als solcher erkannt wird.


Und in diesem Moment beginnt die wahre Verschmelzung,

nicht zwischen zwei Dingen –

sondern in der Erkenntnis, dass es niemals zwei gab.


Du bist das Unendliche, das sich in menschlicher Gestalt begegnet,

du bist der Raum, in dem alles geschieht und das Geschehen selbst.


Du bist die Stille und der Klang, das Licht und der Schatten, 

die Geburt und der Tod.


Du bist Alles in allem –

und gleichzeitig das Nichts.


Dies ist keine Einladung, etwas zu glauben –

es ist eine Einladung, alles zu hinterfragen: 

dich selbst, die Welt und selbst die Frage: 

„wer fragt?“

Denn in der radikalen Offenheit entsteht eine neue Tiefe, 

ein Bewusstsein, das nicht zu „jemandem“ gehört – 

sondern einfach ist.


Verbunden.


Dieser Ruf des Unendlichen ist ein Erfahrungsraum, in dem du vielleicht erkennst, dass du nie getrennt warst, nie suchen musstest und nie ein Ziel hattest, außer das, was du immer schon warst:


Ewiges-Unendliches Bewusstsein 

in der Erscheinung des Augenblicks.

 
 
 

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