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mach es dir gemütlich

Willkommen im Raum der Impulse

vielleicht mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der Hand,
einem Moment der Ruhe im Herzen
und der Bereitschaft, dich von Worten berühren zu lassen,
die dich sanft nach innen führen

Schlafwandeln in den Traumlabyrinthen

  • Autorenbild: Andreea
    Andreea
  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit



manchmal scheint das Leben still zu fließen, wie ein Fluss, der über Steine gleitet


manchmal stürzt es wie ein Wasserfall in die Tiefe und manchmal, ganz unerwartet, träumt das Leben uns wach


wir bewegen uns in Räumen, die sich überlagern, durchdringen und zeitlich verschieben


Räume, in denen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht nebeneinanderstehen, sondern sich verweben


Räume, in denen Identität, Erinnerung und Erfahrung fließen, ohne dass wir sie greifen könnten


es ist, als würden wir schlafwandeln, in einem Zustand, der zugleich vertraut und fremd ist


in diesen Labyrinthen verschiebt sich alles, Gedanken, Gefühle und Begegnungen, selbst der Atem trägt Spuren der Bewegung, die wir kaum verstehen


die Erfahrung dieser Räume lässt sich nicht erklären, sie zeigt sich nur im Erleben und im Gewahrwerden


Worte sind wie Türen, sie öffnen, sie führen hinein, doch das, was hinter ihnen liegt, lässt sich nicht einfangen


manchmal begegnet uns das Erwachen wie ein Lichtstrahl, der durch Risse fällt und manchmal in der Stille eines Moments, der alles sagt, ohne Worte zu benutzen


manchmal in einem Traum, der uns führt – um zu erkennen


hier gibt es keinen Träumer, der die Kontrolle behält und keinen Traum, der überwunden werden muss


alles, was erscheint, ist zugleich der Ort des Geschehens und das Geschehen selbst


alles pulsiert – Licht, Atem, Spiegel und Bewegung


alles ist Atem, Gedanken und Stille



die Labyrinthe sind endlos und laden nur ein, still zu stehen und wahrzunehmen, dass alles, was erscheint, im selben Fluss getragen wird – und dass wir mittendrin sind


vielleicht reicht es, einen Atemzug zu nehmen, die Augen zu schließen oder zu öffnen und den Raum auf sich wirken zu lassen


vielleicht genügt es, einfach zu sein, mitten in den Überlagerungen, den Verschiebungen und den Durchdringungen


und manchmal, träumt sich alles selbst wach

 
 
 

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